[Daily Inspiration:] Was sind Steuern?

Vor einiger Zeit postete einer meiner Facebook-Freunde folgende Nachricht:

  • »Unsere Tochter hat gefragt, was Steuern sind.
  • Da habe ich ihr 47% ihrer Milchschnitte abgebissen.
  • Jetzt weint sie. Ich glaub, sie hat’s verstanden.«

Eine didaktisch-pädagogisch gelungene Erklärung, wie ich finde.

Aber ansonsten sind Steuern ja wirklich wichtig – für unseren Sozialstaat. Es kommt nur darauf an, dass sie möglichst fair geteilt und gezahlt werden. Gerade die großen (Welt-) Konzerne sollten sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen und ebenso wie alle anderen ihren Beitrag für das Allgemeinwohl zahlen. Oder findet ihr nicht?

Kommt gut durch den Donnerstag!

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9 Antworten zu [Daily Inspiration:] Was sind Steuern?

  1. Ilanah schreibt:

    Hat dies auf Das Leben – bunt wie ein Regenbogen rebloggt und kommentierte:
    eine gute Erklärung, wie ich finde.

  2. Stephanie Jaeckel schreibt:

    Einfach wegnehmen? Nee. Steuern sind das Fundament unseres Reichtums. Warum vergessen das immer alle geflissentlich? Ich habe auf Kosten der Steuerzahler (zu denen ich damals noch nicht gehörte) ein komplettes Studium absolviert, das ich als Kind aus einer Arbeiterfamilie niemals hätte machen können. Ein solches Studium kostet enorm viel. Das ist mir bewusst und ich zahle jetzt zurück.

    • mwehrstedt schreibt:

      Ja, das stimmt natürlich, Stephanie. Deshalb betone ich ja auch nach diesem Beispiel, dass Steuern wesentlich für den Erhalt unseres Sozialstaates sind und unserem Gemeinwohl dienen. Das Milchschnittenbeispiel sollte nur zeigen, wie ’schmerzhaft‘ es mitunter sein kann, wenn der Spitzensteuersatz fällig wird, besonders für Selbständige.
      Lieben Gruß, Markus

  3. Belana Hermine schreibt:

    Beispiele hinken halt immer ein bisschen. Ist nun mal so.
    Was mir an dem Beispiel nicht so gefällt, ist, dass der, der abbeißt, alles für sich allein, zu seinem eigenen Vergnügen bekommt, was ja doch ziemlich gegen den Gedanken der Steuern spricht.

    • mwehrstedt schreibt:

      Ja, in dieser Hinsicht hinkt dieses Milchschnittenbeispiel wirklich. Es sollte in der Hauptsache auch zum Schmunzeln anregen und zeigen, dass Steuernzahlen auch wehtun kann – für Angestellte weniger, weil die sowieso immer nur ihr Nettogehalt ausgezahlt bekommen. Aber für Selbständige bzw. Freiberufler, die Steuern nachzahlen müssen, kann das schon mal happig sein und seelische Schmerzen verursachen 😉

      Ansonsten sind Steuern natürlich was Gutes und Wichtiges, zum Erhalt des Sozialstaates und des Gemeinwesens. Darauf weise ich ja auch im zweiten Teil meines Beitrages hin. Liebe Grüße!

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