[Daily Inspiration]: Wie lebten eigentlich meine germanischen Vorfahren?

© Video: BaldrOklss (2011)

Wie lebten eigentlich meine germanischen Vorfahren? Diese Frage brennt mir schon seit Wochen unter den Fingernägeln. Dazu die folgenden praktischen Fragen:

  • Wie wohnten sie miteinander?
  • Von was ernährten sie sich?
  • Mit was bekleideten sie sich?
  • Welche Rolle spielten die Frauen, welche die Männer?
  • An was glaubten sie? Was verehrten sie?
  • Lebten sie friedlich miteinander? Oder liebten sie den Kampf und den Krieg?
  • Wie vermochten es die Römer, die vielen Germanenstämme zu unterjochen?
  • Wurde eine vertriebene germanische Frau von einem fremden Stamm aufgenommen?

Heute konnte ich meine freie Zeit nutzen, um mich ein wenig fortzubilden. Das ARTE-Video „Die Germanen – Folge 01 – ‚Barbaren‘ gegen Rom“ aus dem Jahr 2007 ist zwar nicht brandaktuell. Dafür ist das Thema aber spannend gestaltet und die Geschichte anschaulich erzählt – und zwar aus Sicht der (erdachten) germanischen (suebischen) Priesterin Basena. Wer hätte gedacht, dass vor mehr als 2000 Jahren die germanischen Krieger auf das Götterurteil von Priesterinnen hörten? Die Damen scheinen damals emanzipierter gewesen zu sein als heute 😉

Basena verliert in einem Gemetzel mit den Römern ihren gesamten suebischen Stamm. Zuflucht findet sie später in einer cheruskischen Sippe. Doch seht selbst! Wenn ich mit meinen Andeutungen Interesse bei euch geweckt haben sollte, schaut euch den informativen Streifen einfach selbst an. Die 52 Minuten lohnen sich wirklich, wie ich finde.

Kommt gut in den Ostersamstag!

PS. … und wenn Basena in den nächsten Tagen an eurer Tür klopfen sollte, nehmt sie bitte freundlich auf. Danke! 🙂

© Encourager68 (2016)

 

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11 Antworten zu [Daily Inspiration]: Wie lebten eigentlich meine germanischen Vorfahren?

  1. Belana Hermine schreibt:

    Danke für Basena. Bin auchauf der Suche nach den Wurzeln unserer Region. Merlin, Odin, Freya – und nun Basena. Danke.
    Übrigens: auch bei Storl findet man viel über unsere Ursprünge. Erst kürzlich hatte ich „Naturrituale“ gelesen und dort viel gefunden. Aber auch in „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ finden sich viele Rückbezüge.
    Wünsche Dir erkenntnisreiche Östertage.

    • mwehrstedt schreibt:

      Gern geschehen. Wir bleiben weiterhin auf Spurensuche. Wer weiß, was wir noch alles entdecken und wem wir noch begegnen werden. Auch Dir ein weisheitliches Osterwochenende.

    • OBackhaus schreibt:

      Für die Germanische Religion wäre dann wohl für dich auch wohl Nerthus ( oder Nertus)interessant, wohl eine Göttin welche für die Fruchtbarkeit zuständig war und für die wohl sogar noch vereinzelt im Mittelalter Prosessionen abgehalten worden sind. Natürlich immer im Frühjahr.
      Schöne Ostern

      • mwehrstedt schreibt:

        Ja, die Göttin Nerthus wird auch in der Doku erwähnt. Tacitus nennt sie „Terra Mater“ (= Mutter Erde). Neben Nerthus existierten noch verschiedene Pfahlgötter, deren Namen aber wohl nicht überliefert sind. Dir auch ein frohes Osterfest!

  2. OBackhaus schreibt:

    Zum Essen, Soweit ich weiß waren sie schon fleissige Müsliesser , aber wohl nur weil Brot backen zu aufwendig war. Ihre Gegner übrigens auch, zumindest die einfachen Soldaten (Legionäre )übrigens auch. Letztere hatten sogar jeder eine Getreidemühle im Marschgepäck.

    • mwehrstedt schreibt:

      Echt jetzt? Also waren die Germanen und auch die Römer ganz und gar keine Rohkostverächter. Größtenteils müssten sie sich dann auch als Vegetarier durch ihre Schlachten geschlagen haben. Das sind gute neue Erkenntnisse. Vielleicht sollte ich mir sicherheitshalber auch mal eine Getreidemühle besorgen 😉

      • OBackhaus schreibt:

        Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
        auch ein Müsli kann es sein
        na ja , ich denke sie mussten halt sehen wie sie zurecht kamen und eine Weizenhalm ließ sich wahrscheinlich leichter erlegen als ein Hirsch, Aucherochse oder was damals so hier rum lief.
        Frohes und Gesegnetes Osterfest

      • mwehrstedt schreibt:

        Mag wohl stimmen. Außerdem liefen da sicher nicht ständig Auerochsen und Hirsche für ein Heer von 30.000 Kriegern durch die Wälder. Da ist die Idee mit der persönlichen Getreidemühle echt Gold wert. Auch dir ein glückliches & gesegnetes Auferstehungsfest

  3. undiversell schreibt:

    Es gab so einige Beiträge zu diesem Thema in letzter Zeit. Verregnete Winternachmittage wurden bei uns öfters mit Armenius verbracht, der als Germane in Rom aufgewachsen ist und dann doch gegen sie gekämpft hat. Bei der Schlacht um den Teuteburger Wald bin ich zur Zeit auf Abiturienten-Niveau. 🙂 LG Undine

    • mwehrstedt schreibt:

      Oh, da kannst du ja glatt den Leistungskurs „Antike“ belegen, Undine 😉 Der ARTE-Film endet übrigens mit dem jungen Arminius, wie er von den Römern als Geisel genommen und später die Römer als Germanenanführer besiegen wird. Ich sehe mir diese Dokus auch sehr gerne an – mitunter sogar an Sonnentagen 🙂
      LG Markus

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