[Daily Inspiration]: Kinder – gewitzt, schlagfertig und extrem aufmerksam!

20141010_170412„Onkel Markus“ und Neffe Raphael – Foto: Angelika Brünger (2014)

Von Kindern können wir in der Regel eine Menge lernen. Zwar sind wir Erwachsenen den ‚Kleinen‘ intellektuell meistens überlegen (allerdings nicht immer!). Aber dafür sind Kinder nicht selten gewitzt, schlagfertig sowie extrem aufmerksam und aufnahmefähig. Sie stellen oft beeindruckende Fragen, bringen unsereins zum Schmunzeln und bekommen emotional mehr mit, als wir denken und als uns manchmal lieb ist.

Heute hatte ich das tolle Vergnügen, mit meinen beiden kleinen Neffen Raphael und Eliam in Hamburg unterwegs zu sein. Schon morgens früh brachte ich („Onkel Markus“) beide zur Schule (2. Klasse und Vorschule). Ich staunte nicht schlecht, wie sich das schulische Leben in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat. In den Klassen – so scheint es mir – haben die Mädchen und Jungen heutzutage viel mehr Chancen zur individuellen Entfaltung, viel mehr Bastelmöglichkeiten und viel mehr Raum zu praktizierter Kreativität. Jedenfalls gehen meine beiden Neffen mit Begeisterung zur Schule. Wenn ich mich recht entsinne, war das bei mir damals in der Grundschule ein bisschen anders. Pflichtgefühle und die Einforderung von gewünschten Leistungen standen da im Vordergrund. So fühlt es sich jedenfalls für mich heute in der zeitlichen Distanz von etwa 35 langen Jahren an.

Am Nachmittag genossen wir gemeinsam den sonnigen Oktobertag in der Hamburger City. Binnenalster, Landungsbrücken, Hafen, Hafencity, Abenteuerspielplatz – vieles wurde abgeklappert. Es wurde gelacht, erzählt und herumgesponnen. Es wurden Witze gemacht, Baustellen, Baukräne und Segelschiffe bestaunt und Fotos geschossen. Abends tat das leckere Abendessen gut, und ermüdet fielen die Kleinen dann später in ihre Betten. Kinder können das eigene Leben sehr bereichern. Auch, wenn sie einem manchmal ordentlich auch auf die Nerven gehen können (z.B. wenn unsereiner verzweifelt versucht, ein Mittagsschläfen zu halten, sich aber permanent von zwei kleinen Plagegeistern umgeben findet). Aber im großen und ganzen öffnen sie mir den Blick immer wieder neu für diese Welt. Und sie erinnern mich daran, dass ich selbst einmal Kind war (und eigentlich immer noch bin) und als solches meine ersten Schritte in mein eigenes Leben tat. Sie ermutigen mich auch zu fragen:

  • 1. Was prägte mich eigentlich als Kind am meisten?
  • 2. Welche Gefühle bestimmten mich als Kind?
  • 3. Bei welchen Menschen fühlte ich mich als Kind am wohlsten?
  • 4. Was interessierte mich am meisten in meinen jungen Jahren?
  • 5. Wovon träumte ich tagsüber und nachts?
  • 6. Wovor hatte ich die meiste Angst?
  • 7. Welche Rolle(n) nahm ich unter meinen Spielgefährten ein? Und warum?

Mal sehen, welche Erinnerungen mir da in Zukunft wieder in den Sinn kommen werden. Für heute jedenfalls falle ich einfach nur noch geschafft und müde, aber glücklich und erfüllt in mein Bett 🙂

PS. Weitere Beiträge zu meiner Rubrik „Daily Inspiration“ findet ihr hier.

Encourager68 (2014)

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