Zur Feier des Tages: Ein kleiner Dank an die Mütter dieser Welt!

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Windmühle bei Hemfurth/Edersee – Foto: Encourager68 (2012)

 

„Du bist eine kühle Brise, die mich atmen lässt und mich erfrischt.“

 

Heute ist Muttertag. Die beste Gelegenheit, der eigenen Mutter mal wieder ein paar liebe Zeilen zu schreiben. Meine Mutter ist wirklich eine klasse Frau. Das kann ich mit ehrlichem Herzen hier so sagen. Deswegen habe ich ihr zum heutigen Muttertag eine selbstgemachte Postkarte geschickt – mit einer Windmühle und einem persönlichen Spruch darauf, nämlich:

 

„Du bist eine kühle Brise, die mich atmen lässt und mich erfrischt.“

 

Eine kühle Brise ist sie wirklich für mich. Sie lässt mich auch meistens atmen und erfrischt mich auch häufig mit ihrer Hilfsbereitschaft. Natürlich handelt und agiert sie nicht perfekt. Aber wer ist schon perfekt in unserer Welt?! Ich bin jedenfalls sehr glücklich, sie zu haben. Aus diesem Grund habe ich folgende dankbare Zeilen für sie auf meine Muttertagskarte gekritzelt:

 

„Liebste Mutter der südwestlichen Milchstraße! Es ist wahr: „Du bist eine kühle Brise, die mich atmen lässt und mich erfrischt.“ Das bist Du wirklich! Das bist Du auch wieder in den vergangenen zwölf Monaten für mich / für uns gewesen 🙂 Wie frischer Wind in unseren Windmühlenflügeln. Immer auf Zack, immer engagiert, immer einsatzbereit, in guten und auch in weniger guten Tagen. Immer da, wenn man Dich braucht. Kein Weg ist Dir zu weit, keine Zeit ist Dir zu viel gewesen. Eine richtige Allroundmanagerin bist Du eben! Da wünsche ich Dir – besonders nach den letzten stürmischen Tornado-Zeiten – auch selbst wieder tägliche frische Brisen, ein aufgemuntertes Herz und die Freude, jeden Tag neu fröhlich in Aktion zu sein und (noch eine Weile) zu bleiben! Alles herzlich Liebe wünsche ich Dir zum Muttertag! Schön, dass es Dich gibt 🙂 MERCIIIIII :-)“

 

Sicherlich fühlen sich nicht alle Mütter und Kinder an diesem Tag richtig glücklich. Manchmal sind Mutter-Kind-Beziehungen auch ziemlich zerrüttet, und in manchen solcher Fälle knallt es dermaßen, dass daraufhin über Monate oder sogar Jahre hinweg Funkstille herrscht. So etwas kommt in den besten Familien vor. Ein recht trauriger und bedauernswerter Zustand, aber eben oftmals kaum zu vermeiden. Manchmal finden Mütter und Kinder erst am Sterbebett des einen oder anderen wieder zusammen …

 

Nichtsdestotrotz möchte ich heute die Gelegenheit ergreifen und allen engagierten Müttern meine Wertschätzung aussprechen. Ich selbst bin weder Mutter noch Vater. Doch habe ich Augen im Kopf und sehe, wie sehr Mütter in einer Klein- oder Großfamilie gefordert werden. Ich habe keine Ahnung, wie meine / unsere Mutter es fertigbringen konnte, fünf Kinder (geboren im Abstand von nicht einmal 7 Jahren) großzuziehen und täglich zu ertragen. Ich wäre darüber vermutlich schon 356 mal ausgeflippt, 93 mal ausgezogen und in 26 Burnouts abgestürzt. Also, ihr Mütter da draußen: Ich habe echt Respekt vor eurer Lebensleistung, vor eurer schier unendlichen Geduld, vor eurem Kämpfen, Mitfiebern und Krachaushalten. Es gibt eine Menge Dinge, die ich sehr an euch allen schätze:

 

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Foto: Encourager68 (2014)

 

Was ich an allen Müttern guten Willens so schätze:
  • … dass ihr auch nach jahrelangem Kindergebrüll immer noch so gut hören könnt.
  • … dass ihr auch nach 77 Kindergeburtstagen immer noch neue Ideen findet, eure Kleinen (und Großen) und deren Gäste zu verköstigen und zu unterhalten.
  • … dass manche von euch schon zwei Geburten hinter sich haben und sich trotzdem auch auf eine dritte richtig freuen können.
  • … dass viele von euch immer noch ruhig bleiben können, auch wenn schon 3 ½ Stunden lang Kindergeplärre in der Wohnung herrscht und eure Männer schon längst in den Keller geflohen sind.
  • … dass ihr euch auch nach der 3.856sten Wäsche immer noch motiviert an eure Waschmaschinen begebt.
  • … dass ihr immer neu ein volles Haus (mit Gästen!) verköstigt – auch wenn ihr dabei manchmal selbst am liebsten überkochen könntet.
  • … dass manche von euch sogar am Sonntag für die ganze Familie am Bügelbrett stehen.
  • … dass viele von euch sich so Mühe beim Füllen der Brotdose geben (ich mochte früher als Kind am liebsten die Vollkornbrote mit Leberwurst und kleinen Saure-Gurken-Scheiben drauf).
  • … dass ihr eure Kinder jeden Tag hunderte Kilometer weit durch die Weltgeschichte taxiert.
  • … dass ihr auch noch die 66. Frage eurer Kinder bei deren Hausaufgabenerledigung zu beantworten sucht.
  • … dass ihr mal wieder ein Kinderzimmer aufräumt, weil die Kinder lieber fernsehen oder in eurer Küche versuchen, ihren ersten Marmorkuchen alleine zu backen.
  • … dass ihr unzählige Nächte lang ständig schreiende und jammernde Babys ausgehalten habt, während gleichzeitig euer Partner sanft neben euch in Frieden ruhte.
  • … dass ihr hunderte von Stunden lang eure Kleinen gestillt habt, um sie endlich still und satt zu kriegen.
  • … dass ihr nicht selten sieben Dinge gleichzeitig für eure Familie regeln konntet (bzw. musstet, weil es anders nicht ging).
  • … dass ihr neben der Zubereitung einer Schwarzwälderkirschtorte noch auf drei Kleinkinder geachtet, dabei zwei weiße Hemden gebügelt und parallel den Rasen im Vorgarten gemäht habt.
  • … dass ihr auch nervige, pubertierende Teenies über Jahre hinweg aushalten konntet und darüber nicht verzweifelt seid (jedenfalls nicht ganz, nur zum Teil).
  • … und dass ihr trotz eures 15. Nervenzusammenbruches am kommenden Morgen wieder aufstehen und euren täglichen Kampf in Angriff nehmen werdet!

Vielen Dank euch!!!!! Möget ihr für all das immer wieder aufrichtig wertgeschätzt werden. Wow, was für eine Leistung!

 

PS. Eure Gatten, Partner und Lebensgefährten würden hier vielleicht noch die kleine Bitte anfügen: Macht bitte weiter so! 🙂

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© Encourager68 (Mai 2014)

 

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2 Antworten zu Zur Feier des Tages: Ein kleiner Dank an die Mütter dieser Welt!

  1. waldfee schreibt:

    Das tat jetzt aber gut

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