22. März: Was Du für mich bist … – Metaphern der Liebe und der Freundschaft (Teil 1)

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Foto: Thomas Heun (2014) – mit einem herzlichen Dank!

Du bist eine kühle Brise, die mich atmen lässt und mich erfrischt.“

Diese wunderschöne Zeile schrieb mir vor nicht allzu langer Zeit eine gute Freundin. Der phantasievolle Vergleich tat mir nicht nur gut. Er inspirierte mich auch. Denn es gibt doch noch viele andere eindrückliche Beschreibungen, Vergleiche, Bilder und Metaphern für das, was wir Freundschaft oder Liebe nennen. Ich habe mich eben mal hingesetzt und meine Phantasie ein wenig kreisen lassen. Folgende „Metaphern der Liebe und Freundschaft“ sind dabei herausgekommen (Anmerkung: Metaphern sind u.a. verkürzte, bildhafte Vergleiche):

Was Du für mich bist …
  • Du bist mein sonniges Urlaubsparadies, in dem ich alles vergessen und mich fallen lassen kann. (siehe Foto!)
  • Du bist meine kuschelige Wolldecke, die mich wärmt und schützt.
  • Du bist mein stürmischer Tornado, der mich wild und fröhlich durch die Luft wirbelt.
  • Du bist mein süßes Kuscheltier, an das ich mich nachts immer anlehnen kann.
  • Du bist meine borstige Kratzbürste, an der ich mich wunderschön reiben kann.
  • Du bist mein kleiner Vulkan, der zwar ab und zu Feuer spuckt, mich aber ständig und gesund in Atem hält.
  • Du bist mein blauer Swimmingpool, in den ich eintauchen und in dem ich mich abkühlen kann.
  • Du bist mein stacheliger Kaktus, der mich zwar hier und da piekst, aber dabei die schönsten Blüten treibt.
  • Du bist mein strahlender Vollmond, der mir des Nachts sicher nach Hause leuchtet.
  • Du bist meine versteckte Radarfalle, die mich abbremst, wenn ich mal wieder zu schnell durchs Leben düse.
  • Du bist meine heißer Schluck Kaffee, der mich munter macht, wenn ich müde und am Ende bin.
  • Du bist mein hübscher Terminkalender, der mein Leben ordnet und es immer wieder zusammenhält.
  • Du bist mein kleines Fieberthermometer, das genau weiß, wenn ich krank bin und gute Pflege brauche.
  • Du bist mein bunter Füllfederhalter, der mir jeden Tag neu Worte der Freundschaft in mein Lebensbuch schreibt.
  • Du bist mein großes Taschenlexikon, das mir alle meine Fragen beantwortet, wenn ich nicht mehr weiter weiß.
  • Du bist mein treuer Kompass, der mir die Richtung weist, wenn ich mal die Orientierung verliere.
  • Du bist mein munteres Smartphone – meine hilfreiche Verbindung zur Außenwelt.
  • Du bist mein dämpfender Joggingschuh, der mich immer auf Trab hält und mich an die frische Luft bringt.
Was ihr damit machen könnt? Ihr könnt die eine oder andere Liebes- bzw. Freundschaftsmetapher …
  • 1. … ausdrucken und an eure Pinnwand heften.
  • 2. … eurer Partnerin/eurem Partner als kleinen Liebesbeweis auf dessen Schreibtisch oder aufs Nachtschränkchen legen.
  • 3. … auf eine Postkarte schreiben – und dann nichts wie weg an eure Geliebte/euren Geliebten.
  • 4. … auf einem Zettel notieren und denselben bei euch zuhause im Bad an den Spiegel kleben.
  • 5. … auf einem Zettel notieren und denselben bei euch im Auto ans Armaturenbrett heften.
  • 6. … auf ein schönes und passendes Foto von euch kopieren und damit eine tolle Postkarte kreieren.
  • 7. … auswendiglernen und damit immer parat haben für die schönen Stunden zu zweit.

Viel Spaß euch damit – und zeigt euren Lieben so ganz praktisch, was sie euch immer wieder bedeuten!

(Fortsetzung folgt)

PS. Thomas, vielen Dank, dass ich für diesen Beitrag Dein tolles Urlaubsfoto verwenden konnte! Und ganz nebenbei: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute für Dein neues Lebensjahr!

© Encourager68 (2014)

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12 Antworten zu 22. März: Was Du für mich bist … – Metaphern der Liebe und der Freundschaft (Teil 1)

  1. kathi84 schreibt:

    Schöne Gedankengänge, gefällt mir sehr gut. Aber ich habe mich bei einigen Vergleichen auch ein bisschen gekringelt vor Lachen, ich stell mir gerade vor, wie der Partner schauen würde, wenn man ihn/sie als seine/ihre „versteckte Radarfalle“ bezeichnen würde 😉 Dafür sind es ja Metaphern, aber sehr originell!

    • mwehrstedt schreibt:

      Ja, genauso sind sie auch gemeint – originell! Sie sollen gerade verblüffen, überraschen und die ganze Aufmerksamkeit des Gegenüber erregen – und dann auch zum gemeinsamen Schmunzeln führen 🙂

  2. Dagmar schreibt:

    Beim Lesen fiel mir auf, das ganz Vieles meine Beziehung zu Jesus beschreibt. Umgekehrt erinnern mich nun die Alltagsgegenstände an Gott und bereichern damit meine Spiritualität. Danke, Markus

    • mwehrstedt schreibt:

      Stimmt, Dagmar! Jetzt, wo Du es schreibst, fällt es mir auch auf. Eigentlich waren die Metaphern mehr auf mensch-menschliche Beziehungen gemünzt. Aber in spiritueller Hinsicht ergeben sie tatsächlich auch ganz viel Sinn. Danke für den Hinweis! – PS. Du kannst sie ja gleich in eine Predigt zum Thema „Was Du für mich bist!“ einbauen 🙂

  3. Arno von Rosen schreibt:

    Ein wirklich unterhaltsamer Artikel – vielen Dank 🙂

  4. mmandarin schreibt:

    Deine Gedanken haben mich an ein Lied erinnert, dass ich vor gefühlten Hundert Jahren mal geschrieben und gesungen habe. Da heißt es dann an einer Stelle ,,,, ich denke du bist meine Schreibtischschublade, in die du alles schmeißt, deine ganze Habe, in der sich gute und schlechte Dinge häufen, die dann doch verschwinden … wie werd ich wohl nie begreifen, in die du manchmal versuchst, etwas Ordnung zu bringen und du weißt es wird dir wohl nie gelingen, die du schließen und öffnen kannst, wie es dir beliebt, die dir wenn du es brauchst das eine oder andere gibt …. usw. usw. nun du siehst, gleich geht das Gedankenkarusell los. Danke für die Anregung.
    Marie

    • mwehrstedt schreibt:

      Oh, das freut mich sehr, dass ich mit meinem Beitrag ein Gedankenkarussell in deiner Seele auf Touren bringen konnte 🙂 Und wirklich eine tolle Metapher zum Weiterdenken, deine „Schreibtischschublade“.

      Übrigens finde ich deinen Beitrag „Kleine Liebeserklärung an die Ardéche“ wunderschön gelungen.
      Viele liebe Grüße sendet Markus

  5. Rudi schreibt:

    Das war so schön zu lesen 🙂

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