19. März: Ein herzhafter Dank an alle meine guten, christlich sozialisierten Freunde!

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Wer hier in den vergangenen Tagen in meinen beiden Beiträgen zum Thema „Faire Glaubenszweifel sind freundlich, wahrhaftig und gut“ (zum 11. und 13. März) schmökerte, mag den Eindruck gewonnen haben, als könne ich dem christlichen Glauben nun gar nichts Positives mehr abgewinnen. Dem ist aber nicht so. In den vergangenen etwa 30 Jahren habe ich von unzähligen guten Freundschaften in christlichen Glaubensgemeinschaften so viel profitieren können! Ich bin immer wieder durch so manche von euch enorm beschenkt worden. Aus folgenden Gründen schätze ich euch auch heute noch ungemein (und das soll hier mal ausdrücklich gesagt bzw. beschrieben werden):

Was ich an meinen vielen guten christlich sozialisierten Freunden auch heute noch so sehr schätze:
  • 1. Viele von euch standen mir immer wieder mit Rat & Tat zur Seite, in allen Lebenslagen.
  • 2. Mit vielen von euch habe ich die vielseitigen Zeiten der Gemeinschaft wirklich immer neu genossen: In WGs, in Studentenwohnheimen, in christlichen Gemeinden, in Kleingruppen, Hauskreisen und bei der Vorbereitung von so manchen Gemeindeprojekten.
  • 3. Einige von euch haben mich auch materiell tausendfach und über alle Maßen beschenkt: Mit einem Dach über dem Kopf, mit Nahrungsmitteln, Kleidung, Fahrrädern, Mitfahrgelegenheiten, mit kleinen und großen Geldsummen, mit unzähligen Einladungen zum Essen, Kaffeetrinken und Grillen.
  • 4. Unzählige von euch haben mir ihre kostbare Zeit geschenkt: Beim Zuhören, beim Unterstützen, beim Aushelfen in Notlagen, bei der Werbung für so manches der Hilfsprojekte der Encourager-Stiftung, bei Umzügen, bei Reparaturen und bei Problemchen und Besorgungen aller Art.
  • 5. Einige von euch waren für mich wahre Felsen in der Brandung, als es während meines damaligen Pastorendienstes auch mal stürmisch herging. Hättet ihr euch damals nicht als Gesprächspartner angeboten, wäre ich vielleicht in den hohen Wellen des geistlichen Dienstes untergegangen.
  • 6. Ich konnte eine Menge von euch lernen, was es heißt, Nächstenliebe zu üben, selbstlos zu sein, Versöhnung zu üben, treu in den kleinen Dingen zu leben, für das Wohl von Menschen zu kämpfen, geduldig die Macken anderer zu ertragen, enorm viel Fleiß und ehrenamtliches Engagement an den Tag zu legen und die Hoffnung auch nach bitteren Niederlagen nicht aufzugeben.
  • 7. Eine Menge von euch zeigten mir so viel Mitgefühl, so viel Mitleidensbereitschaft, dass ich auch heute noch darüber staunen kann. Ihr übtet die Gabe des Teilens und die Gabe der freien Gastfreundlichkeit. Ich konnte immer wieder mit euch lachen und manchmal auch mit euch weinen. Das hat meinem Herzen und meiner Seele gut getan.

Wenn ich mir also heute wünsche, dass sich ein christlicher Glaube nicht mehr so hart, so dogmatisch, arrogant, selbstherrlich und unterhinterfragbar gibt, sondern im Gegenteil demütiger, selbstkritischer, vorläufiger, freundlicher, offener und toleranter, dann möchte ich damit keinen Schlussstrich unter meine bisherigen Beziehungen zu (frommen) Glaubenden ziehen. Ganz im Gegenteil: Ich würde mich sehr freuen, wenn gerade jetzt ein neuer, fruchtbarer Dialog mit euch beginnen könnte. Ich glaube, wir können noch gemeinsam eine Menge voneinander lernen. Danke nochmals für alles, was ich bisher von euch empfangen durfte! Es tut mir gut, dass es euch gibt.

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